Mittwoch, 14. September 2005

Steigerung...

Jo, zweites Mal beim pubquiz gewesen und gleich eine ungemeine Steigerung erlangt: von 52 Punkte rauf auf 66 und von Platz 10 rauf auf Platz 5! Wenn das man nicht als Erfolg zu werten ist...
Wird schwer werden, dass in Zukunft noch zu toppen, aber wir werden unser Bestes geben...

Ansonsten kalt und regnerisch hier, Arbeit haueft sich mehr und mehr an, am Wochenende gehts nach Texel, mein Fahrrad hat schon seinen ersten Platten und meine Wohnung wird nur noch zwei Wochen lang mein eigenes Reich sein. Dann kriege ich (leider) ne neue Mitbewohnerin. Mal sehen, wie das dann so wird.
So far die neuesten News...

Sonntag, 11. September 2005

Auf nach Kinderdijk

In der Provinz Zuid-Holland, zwischen Rotterdam und Utrecht, liegt der kleine aber feine Ort Kinderdijk (sprich Kinderdeik), der es besonders durch seine Mühlen zu einer gewissen Berühmtheit gebracht hat. Der Name Kinderdijk geht auf eine Legende zurück, nach der 1421 während der St. Elisabethsflut eine Wiege mit einem schlafenden Kind und einer ausgehungerten Katze an Land im heutigen Kinderdijk angespült worden ist. Eine andere, weniger schöne Legende besagt hingegen, dass der Deich durch Kinderarbeit entstanden sein soll.

Die bekannten Mühlen von Kinderdijk wurden im 18. Jahrhundert gebaut, jedoch wurden schon seit dem 15. Jahrhundert Mühlen genutzt, um das durch Überschwemmungen gekennzeichnete fruchtbare Ackerland weiter nutzen zu können. Zuerst wurden Hand- und Pferdemühlen genutzt, um das überflüssige Wasser aus den Poldern zu pumpen, bevor 1738 die ersten der achteckig gebauten Mühlen um Kinderdijk herum entstanden. Neben dem pumpen wurden die Mühlen natürlich auch zur Mehlproduktion sowie zum Holz sägen genutzt.

Mehr als 10.000 Mühlen konnte Holland einst sein Eigen nennen, bevor am Anfang des letzten Jahrhunderts, 90 Prozent davon zu Kleinholz wurden. Die ca. 1.000 Mühlen, die schließlich übrig geblieben sind, konnten nicht alle gerettet werden. Ein Großteil davon ist so sehr vom Verfall bedroht, dass sich die Wartungskosten einer Mühle allein schon auf mehr als 5.000 Euro pro Jahr beziffern.
Deswegen hat 1997 die UNESCO die Mühlen von Kinderdijk unter Kulturerbe gestellt. Insgesamt befinden sich um Kinderdijk herum 18 Windmühlen mit drehbarem Oberteil sowie eine Schaufelradmühle(siehe Foto).

Von Dordrecht aus nimmt man die Fähre nach Alblasserdam (ca. 15min) und fährt schließlich auf dem Rad durch Alblasserdam Richtung der Windmühlen (immer den Schildern nach!). Nach ca.10 min tauchen die ersten Mühlen auf. Fantastisch dieser Anblick, zumal die Landschaft mir ihrem üppigen Schilf, grünen Wiesen und kleinen Nebenflüssen ihr übriges dazu tut. Auf gepflasterten Wegen geht es direkt zwischen Schilf und Poldern auf der rechten sowie Schilf und Poldern auf der linken durch die Landschaft. Das Land ist durchzogen mit diesen kleinen Gewässern, so dass man direkt an den Mühlen gar nicht vorbei kommt, da diese wie auf einer anderen „Insel“ zu stehen scheinen. Heutzutage werden die Mühlen sogar privat bewohnt und ich muss zugeben, dass die Vorstellung in solch einer alten Mühle zu wohnen, schon einen gewissen Reiz hat.

Während meiner Tour beginnt es über mir schon kräftig zu donnern und der Himmel wird zunehmend schwärzer. Da ich nur eine unzureichende Vorstellung habe wo ich mich gerade befinde (ich bin natürlich mal wieder ohne Karte einfach losgedüst), kehre ich bei der Mühle, die in ein Museum umgestaltet worden ist, nicht mehr ein, da ich Angst habe, in ein fettes Gewitter zu geraten. Weiter geht’s also auf dem Deich, vorbei an der einzigen Schaufelradmühle zurück nach Alblasserdam, nicht ohne mich vorher noch mit frischem Fisch einzudecken. Zurück am Fährableger beginnt es dann auch schon zu regnen und als ich die Fähre zurück nach Dordrecht besteige, blitzt und donnert es schon kräftig während es wie aus allen Kübeln regnet. In Dordrecht sind es eigentlich nur zwei Minuten vom Anleger nach Hause, doch pitschnass erreiche ich die trockene Bude.

Mein Fazit: ich werde noch einmal zurückkehren zu den Windmühlen, herausfinden, warum es verschiedene Windflügelstellungen gibt, die entweder kein Wind, außer Betrieb, Trauer und Freude aussagen und welche Besonderheiten sie sonst noch aufweisen. Allerdings muss ich mich beeilen, denn die Windmühlensaison endet in 18 Tagen (www.kinderdijk.nl).

Mittwoch, 7. September 2005

Arbeitest du schon oder bist du noch mit Bürokratie beschäftigt?

So was habe ich noch nicht erlebt und hätte ich mir auch nie zu träumen gewagt! Heiligesblechle, das ist mehr als man sich vorstellen kann. Gut, dass ich mich hier anmelden muss, eine Sozialversicherungsnummer brauche und eine holländische Krankenversicherung abschließen muss, das war mir ja klar. Aber dass das solche Ausmaße annehmen würde, hätte ich nun wirklich nicht gedacht.
Beginnen wir von vorne: die Anmeldung in der Stadt Dordrecht war noch ne leichte Hürde, die ich mühelos genommen habe. Da dachte ich auch noch, dass alles andere so einfach werde würde. Gut, dass ich nach Rotterdam muss, um meine Sofi-Nummer abzuholen (mit Termin wohlbemerkt!), konnte ich ja auch noch verstehen. Aber seit gestern glaube ich, dass Deutschland nicht wirklich bürokratische Probleme hat. Sollte dies noch Wahlkampfthema sein, dann sollten Frau Merkel und Herr Schröder erst mal nach Holland kommen, bevor sie sagen, dass sie die Bürokratie in Deutschland reduzieren wollen.

Nachdem ich nun gestern aus Rotterdam kam, dachte ich mir: so jetzt schnell in die Bank und Konto eröffnen, dann den Versicherungsscheiß fertig machen und dann kanns hier endlich richtig losgehen. Aber nix da! Man braucht Zeit, viel Geduld und eine leere Blase(bei den ganzen Lachkrämpfen muss man schon aufpassen), um in Holland nicht in den Sumpf der Bürokratie unterzugehen.

Bürokratiehürde Nummer 1: Man braucht einen Termin, um ein Bankkonto zu eröffnen!

Bürokratiehürde Nummer 2: Man muss Adresse von Hausarzt, Zahnarzt und Apotheke angeben, damit die Versicherung weiß, zu welchen Ärzten man geht. Daraus folgt zwangsläufig

Bürokratiehürde Nummer 3: Nein, es reicht nicht, sich Ärzte auszusuchen und sie anzugeben, nein, man muss sie anrufen und fragen, ob sie einen im Falle des Falls auch behandeln würde.

Bürokratiehürde Nummer 4: Hat man nun einen Arzt angerufen, muss man feststellen, dass dieser Arzt nicht bereit ist, einen zu behandeln, da man nicht in seiner Nähe wohnt. Wer hätte das gedacht? Also muss ich mir nun einen Arzt suchen, den niemand kennt, weil keiner meiner Kollegen in der Innenstadt von Dordrecht wohnt. Will heißen: ich muss mich mit dem nächstbesten Trottel zufrieden geben.

Bürokratiehürde Nummer 5: Auch der nächstebeste Trottel nimmt einen nicht, da er bereits voll ist und keine neuen Patienten aufnimmt (auch nicht für nur 6 läppische Monate!!!) Auch interessant!

Man kann sich vorstellen, dass ich mich vor lachen kaum noch halten konnte! Habe die ganze Zeit meinen Kollegen Pascal nur ungläubig angeguckt und den Kopf geschüttelt. Sorry, aber muss man aus so einer kleinen Fliege einen Riesenelefanten machen? Ich weiß es nicht, aber scheinbar ist das hier normal.
Wenn ich dann noch bedenke, dass heute Morgen der Klempner nicht bereit war, meinen Boiler zu reparieren, weil seine Firma nicht die Modelle von Vaillant repariert und ich deswegen einen neuen Termin(wer hätte das gedacht? Einen Termin!!!) machen muss, dann wundert mich hier demnächst gar nichts mehr! Planwirtschaft wie in der DDR hat Anna das ganze schon genannt und ich muss ihr einfach recht geben! Mal sehen, wann ich hier rechtmäßig angemeldet bin und im Falle eines Falls auch einen Arzt kontaktieren darf. Ich werde euch auf dem laufenden halten....

Samstag, 3. September 2005

Darf ich vorstellen?

Ja, jetzt ist er da! Mein neuer Mitbewohner! Aus Rotterdam frisch importiert! Er ist ein bisschen blass, ja das gebe ich zu, aber das ist im Norden nun mal so. Erst wollte ich ihn Hans oder Peter nennen, habe mich dann doch aber dagegen entschieden, schließlich heißt ja jeder so. Ich habe ihn nun Stuermer genannt, als dreierlei Gründen: Excellence, wie er eigentlich heißt, fand ich etwas zu übertrieben. Zweitens finde ich, soll er seinem Namen gerecht werden und drittens ist es der Name des Herstellers der Gangschaltung!
Richtig, Jule hat sich ein Fahrrad zugelegt! In Rotterdam auf dem Flohmarkt. Ich bin dann auch gleich mal mit Runde durch die Gegend gecruised und habe mir Rotterdam vom Fahrrad her angeguckt. Viel besser muss ich feststellen. Die Stadt bietet einiges, es hat allerdings etwas gedauert, bin ich den Überblick hatte. Nun gut, jetzt habe ich ne Karte und ne grobe Vorstellung wo was liegt, das nächste Mal werde ich dann ins Detail gehen. In der Galerie findet ihr dann ein paar Fotos unter anderem auch von Stuermer!
Zurück wollte ich ja eigentlich auch mit dem Fahrrad fahren (von Rotterdam nach Dordrecht sinds ca. 25-30 km), aber Stuermer war etwas flach auf der Brust (sagt man das so?), also auf gutdeutsch, seine Reifen waren nicht vollständig aufgepunpt. Also bin ich mit der Fähre zurück. Aber irgendwann werde ich dann nochmal mit dem Radel gen Rotterdam heizen. Mehr dann demnächst....

Mittwoch, 31. August 2005

Kuriositaeten in den Niederlanden

Manchmal, da fragt man sich ja, was Leute sich bei ihren Aktivitaeten, die sie veranstalten, so denken.

Gestern zum Beispiel. Nach der Arbeit also noch schnell in den Supermarkt, mal sehen, was die heute so bieten. Gemuese, Fleisch oder doch lieber Nudeln? Naja, Fleisch hatte ich lange schon nicht mehr, mal sehen, was die hier so anbieten. Ah cool, die haben sogar ein Angebot. Aber was ich dann sah, hat mit jeden Appetit auf Fleisch verdorben. Da liegt da also das Hackfleisch und anstatt dass es rot ist, ist es zum groeßten Teil schon braun! Das erklaert dann wahrscheinlich auch, warum der Preis von 4,99 Euro auf 2,99 Euro gesenkt worden ist!!! Checkt man dann das Ablaufdatum, stellt man fest, dass die Ware offiziell bis zum 20. August haltbar sein soll. Nun gut, wir schrieben ja gestern erst den 30. August. Spontan habe ich mich also gegen das Fleisch und für eine große Gemüsepfanne entschieden. Man gönnt sich ja sonst nix.

Im weiteren Verlauf des Abends (kurz bevor ich anfangen wollte zu kochen), klingelt es also an meiner Haustür. Wer mag das wohl sein? Weiß doch eigentlich keiner wo ich wohne. Siehe da, es war Brian, ein Arbeitskollege von mir, der anfragen sollte, ob ich ihn, seine Frau und einen Freund aus Rotterdam zum Quizabend in einen Irish Pub in Rotterdam begleiten möchte. Klar will ich!
Ne Stunde später holen mich also Anne und Brian ab(er Amerikaner, sie Belgierin) ab und los geht’s Richtung Rotterdam. Der Zug braucht eine knappe Viertelstunde und nach ca. 10 min Fußmarsch betreten wir einen typischen Irish Pub. Schnell werde ich in das Prozedere eingeweiht: insgesamt spielt man 8-9 Runden, je nachdem. Eine Runde besteht aus 10 Fragen, die sämtliche Wissensgebiete abdecken: von „Was ist ein Kohlrabi (Gemüse)?“ über „Wer sagte in dem und dem Film das und das?“ bis hin zu „Wie groß ist ein Durchschnittsnippel (kein Scherz, die Frage wurde wirklich schon mal gestellt!!!)?“. Eine Runde besteht darin, vorgespielte Musik zu erkennen und Titel und Band zu notieren. Nach einer absolvierten Runde werden die Zettel abgegeben und anschließen die richtigen Antworten verkündet.
Nach der Anmeldung geht’s also los. ‚Table of content’ nennt sich unser Team fortan und in der ersten Runde haben wir gleich 8 richtige Antworten. Das lässt hoffen! Nun gut, in manchen Bereichen waren wir wohl nicht so gut, zwischenzeitig gab es mal nur zwei oder drei richtige Antworten. Letztendlich glauben wir alle, dass wir gleich als lucky looser präsentiert werden, aber siehe da: von 14 Teams haben wir es immerhin auf den 10. Platz geschafft!!!
Das Kuriose an diesem Spiel ist aber, dass jede Woche der Quizabend stattfindet. Aber nicht nur in Rotterdam, sondern auch in anderen holländischen Städten. Diejenigen, die das ganze Jahr über mitspielen, werden schließlich als Sieger des jeweiligen Pubs gekürt und fahren schließlich zu den nationalen Meisterschaften!!! Man muss sich das mal vorstellen: jede Woche quizzen, immer gewinnen und schließlich holländischer Meister werden. Saugeil! Es gibt wohl auch ne Homepage dazu, muss Brian noch mal fragen und werde sie dann für alle, die es interessiert, noch nachreichen.
So weit meine bisher erlangten Kenntnisse über das Land, sollten weitere folgen, könnt ihr sie hier sicherlich nachlesen!

Erste Grüße aus der Ferne

hallo miteinander,

seit nun schon 5 tagen befinde ich mich in meiner neuen heimat und habe mich soweit auch schon recht gut eingelebt.

nach einigen kleinen problemen bezüglich des weges, habe ich es dann auch recht schnell zum verlag gefunden, wo ich erstmal einmal herzlich begrüßt worden bin. nach einem kurzem schnack mit meinem chef und der personalerin, hat mich dann erstmal die facility managerin zu meinem appartment begleitet, wobei das wort appartment weit untertrieben ist. ich würde das ganze lieber haus nennen, wobei man ein haus in holland natürlich nicht mit einem haus in deutschland vergleichen kann. hier ist ja alles so neidlich klein (also, wie für mich gemacht!). :-)

also, haustür auf und oh schock: was ist das? eine treppen, so steil, so was habe ich noch nicht gesehen. als erstes wird mir vermittelt, dass man solche treppen nicht gerade hochgeht sondern schräg, da die die stufen recht schmal sind. bin gespannt, wann es mich das erste mal so richtig weghauen wird auf der treppe. im nüchternen zustand mag das ja noch gehen, aber leicht angeschwipst... ich weiß nicht...

oben angekommen gehts direkt ins wohnzimmer sowie ins esszimmer. wie bereits zuvor schon vermutet, werde ich hier genügend platz haben, mindestens 10- 15 leute unterzubringen (danke noch mal constantin für die fotos, hier ist echt alles so, wie du mir schon gesagt hattest!). die küche ist bestens ausgestattet und meinen standard aus stuttgart (waschmaschine, geschirrspüler, trockner und dsl anschluss) werde ich hier bestens aufrecht erhalten. getoppt wird dies nur noch dadurch, dass ich hier wlan sowie auch eine badewanne habe sowie zwischen 2 schlafzimmern (slapkamers) wählenkann. man, besser gehts gar nicht. :-)

der blick aus dem wohnzimmer wird nur durch den baum gestört, aber wenn die blätter mal ab sind, schau ich direkt auf den jachthafen. hinter dem haus treffen die alte und die neue maas aufeinander. dordrecht ist die größte stadt in holland, die komplett auf einer insel liegt, und das merkt man auch. überall grachten und kleine flüsse sowie boote ohne ende.
des weiteren habe ich das glück, genau in der innenstadt zu wohnen bzw. am rande der innenstadt, jedoch zählt dieser teil schon noch zum centrum von dordrecht. zu fuss sind es ca. 5 min in die stadt, die geprägt ist von vielen kleinen niedlichen geschäften, einigen großen marktplätzen und einer vielfalt von cafés. was mich überrascht: an jeder ecke findet man einen frisör, die scheint es hier wie sand am meer zu geben. wahnsinn!

zur arbeit werden es ca. 15 min zu fuss sein, einmal durch die innenstadt durch zu dem teil der stadt wo alle wichtigen ämter und banken und so sitzen. das springer-gebäude ist das größte der stadt, das ist in dem sinne super, so dass ich mich immer gut orientieren kann. interessant finde ich, dass alles unglaublich gut geschützt und bewacht ist: in den banken und den ämtern findet man überall wachpersonal, die auf alles einen blick werfen.

dagegen ist das anmelden meiner person eine absolute qual hier. das es bürokratisch werden wird, okay, damit habe ich gerechnet, aber das man wochen damit beschäftigt ist, hätte ich nicht gedacht. nach der anmeldung bei der stadt (bis das alles zu 100 prozent durch ist, muss ich wohl noch 2 wochen warten) muss ich nun eine sofi-number (so ne art sozialversicherungsnummer) anmelden. das ich dafür extra nach rotterdam muss und sogar einen termin haben muss, hätte ich nicht gedacht. und ohne sofi number kein bank-konto. ohne bank konto keine krankenversicherung.

lustig finde ich auch, dass die holländer wohl alle keine praktika kennen ("was machen sie hier? ein internship? aha, was ist das?"). demnach geh ich auch mal davon aus, dass ich die einzige bei springer sein werde, die dort ein internship absolvieren wird. aber nun gut, andere länder, andere sitten.

gestern hats mich dann nach zeeland verschlagen. wunderschön muss ich sagen. es ist schon emorm, wie die holländer teile ihres landes vom meer abgeschirmt haben um flutkatastrophen zu verhindern. deiche, dämme und brücken durchziehen das land, welches wirklich extrem platt ist. nun gut, norddeutschland sieht ähnlich aus, aber hier kann man wirklich auf einige kilometer jede kuh und jedes schaf entdecken. toll, wenn mans mag, aber ich glaube, einige stuttgarter würden hier schier wahsinnig werden :-)

anbei findet ihr noch ein foto vom strand in der nähe von domburg, ganz schön windig dort! weiter fotos und berichte folgen dann die tage. mal sehen, ich werde sicherlich auch noch ein webblog einrichten, aber das dauert wohl noch ne weile. jetzt heißt es erstmal arbeitsbeginn am montag und ganz wichtig: die anschaffung eines fahrrades. ohne rad geht hier mal gar nichts und ich bin froh, dass ich nicht mit dem auto meines bruders hergekommen bin. dann wäre ich jetzt schon pleite, da hier jedes parken ordentlich geld kostet.

also, so far alles wichtige von mir.
ich hoffe, allen gehts gut, ganz liebe grüße aus dem land der windmühlen!

jule

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Jules und nen Brunnen am Place de la Concorde

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